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Wohnsitz In Malta

Malta ist ein idealer Ort, um sich dort dauerhaft niederzulassen. Neben seinem angenehmen Klima, dem sicheren Umfeld und den gastfreundlichen, Englisch sprechenden Bewohnern bietet das Land dank des vorteilhaften Steuersystems und den wettbewerbsfähigen Lebenskosten jeder Person zahlreiche Vorteile, die ihren dauerhaften Wohnsitz auf die Insel verlegen möchte. Jeder EU-/EWR-Bürger oder Staatsangehörige von Drittländern, der sich länger als drei Monate in Malta aufhält, benötigt eine Erlaubnis der Einwanderungsbehörde, die unter bestimmten Bedingungen gewährt wird. Einige dieser Bedingungen sind nachfolgend aufgeführt.

GEWÖHNLICHER WOHNSITZ

Die Voraussetzung für einen gewöhnlichen Wohnsitz in Malta ist der tatsächliche Aufenthalt auf der Insel über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten. Sowohl EU-/EWR-Bürger als auch Nicht-EU-/EWR-Bürger können ihren Wohnsitz von einem Hochsteuerland in ein Überseeland mit niedrigerer Steuerlast verlegen. Nichtansässige, die einen gewöhnlichen Wohnsitz in Malta anstreben, müssen keine Mindestanforderungen hinsichtlich des Immobilienwertes erfüllen, es sei denn, es besteht unter bestimmten Umständen die Notwendigkeit, eine Acquisition of Immovable Property (AIP, Genehmigung zum Eigentumserwerb) einzuholen.

Die Qualifizierungskriterien hierfür variieren je nachdem, ob die Person, die den gewöhnlichen Wohnsitz in Malta anstrebt, EU-/EWR-Bürger oder Staatsbürger eines Drittlandes ist. Die Kriterien können jedoch leicht erfüllt werden, wodurch das Erlangen eines gewöhnlichen Wohnsitzes in Malta noch attraktiver wird.

Es gibt verschiedene Bedingungen, unter denen EU-/EWR-Bürger ein gewöhnliches Aufenthaltsrecht in Malta erlangen können. Unter anderem sind dies wirtschaftliche Unabhängigkeit, Erwerbstätigkeit, Ausbildung und Unternehmensgründung. Die häufigsten Gründe werden im folgenden beschrieben.

Wirtschaftliche Unabhängigkeit: Dieses Kriterium erfordert den Nachweis, dass der Antragstellende aufgrund finanzieller Stabilität für seinen eigenen und den Lebensunterhalt der ihn begleitenden Angehörigen aufkommen kann und keine finanzielle Unterstützung der maltesischen Regierung benötigt. Die aktuellen Grenzen für EU-/EWR-Bürger wurden für Einzelpersonen auf ein Mindestkapital von € 14.000 oder ein wöchentliches Einkommen von € 84,95 festgesetzt, für verheiratete Paare gilt eine Kapitel-Mindestgrenze von € 23.300 bzw. ein wöchentliches Einkommen von € 93,10.

Erwerbstätigkeit: Eine zweite Möglichkeit, über die EU-/EWR-Bürger den gewöhnlichen Wohnsitz in Malta erlangen können, ist Erwerbstätigkeit. Um dieses Kriterium zu erfüllen, muss der Antragstellende in Malta ein Arbeitsverhältnis annehmen oder nach Arbeit suchen bzw. als Angestellter oder Selbstständiger in Malta beschäftigt sein. Alternativ ist auch die Unternehmensgründung in Malta mit anschließender beruflicher Tätigkeit für dieses Unternehmen möglich.

ie Qualifizierungskriterien für einen gewöhnlichen Wohnsitz in Malta weichen für Staatsangehörige von Drittländern von den Anforderungen für EU-/EWR-Bürger ab. Nachfolgend sind einige dieser Kriterien aufgeführt.

Erwerbstätigkeit Nicht-EU-/EWR-Bürger benötigen eine Arbeitserlaubnis, um in Malta arbeiten zu dürfen. Diese Erlaubnis wird bei Erfüllung bestimmter Kriterien erteilt. In den Bereichen Finanzdienstleistungen und Informationstechnologie qualifizierte Bewerber sind besonders gefragt, deshalb ist es für sie unter Umständen leichter, eine Arbeitserlaubnis zu erhalten.

Selbstständigkeit Um sich für den Status als selbstständig Tätiger zu qualifizieren und für das eigene Unternehmen zu arbeiten, muss ein Staatsangehöriger eines Drittlandes eines oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllen:

  • Investitionen in Höhe von mindestens € 100.000 ohne einen EU-/EWR-Partner bzw. in Höhe von mindestens € 40.000 mit einem maltesischen Partner. Die Investitionen müssen sich aus Anlagevermögen und/oder Geschäftskapital zusammensetzen. Mietverträge werden nicht berücksichtigt;
  • Status eines hochqualifizierten Wegbereiters mit einem soliden Geschäftsplan, der sich dazu verpflichtet, innerhalb von 18 Monaten nach Unternehmensgründung mindestens drei EU-/EWR-Bürger einzustellen.
  • Status des Alleinvertreters eines Unternehmens aus Übersee (mit solidem Ruf und mindestens dreijährigem Firmenbestehen) mit der Absicht, eine Zweigniederlassung in Malta zu errichten; oder
  • Mitglied der Firmenleitung eines Unternehmens, das an einem Projekt teilnimmt, das offiziell von Malta Enterprise bestätigt und der maltesischen Beschäftigungs- und Ausbildungskooperation (Employment and Training Corporation, ETC) gemeldet wurde.
  • Eine feste Verpflichtung hinsichtlich der Mitarbeiterbeschäftigung von EU-/EWR-Bürgern seitens des Antragstellenden begünstigt eine wohlwollende Beurteilung des Antrags.

Ausbildung Studierenden wird für die gesamte Dauer der Ausbildung an einer Privatschule, einer Hochschule oder der Universität von Malta eine befristete Aufenthaltsberechtigung erteilt. Falls Studierende noch minderjährig sind, kann der gesetzliche Vormund eine Aufenthaltsberechtigung in Malta beantragen, um sie zu begleiten. Der gesetzliche Vormund muss nachweisen, dass er über ein sicheres und geregeltes Einkommen verfügt und ihm ein geeigneter Wohnsitz zur Verfügung steht.

Personen mit gewöhnlichem Wohnsitz in Malta, die dort nicht beheimatet sind, müssen für in Malta erwirtschaftetes Einkommen und dort gewonnene Kapitalerträge sowie für in Malta erhaltenes Einkommen, das außerhalb Maltas erwirtschaftet wurde, Einkommenssteuer abführen. Kapitalerträge aus Übersee, die nach Malta überwiesen werden, sind nicht steuerpflichtig. Persönliche Einkommenssteuer wird gestaffelt von 0 % bis maximal 35 % erhoben.

Personen, die seit fünf aufeinanderfolgenden Jahren legal in Malta wohnhaft sind, kann eine langfristige Aufenthaltsberechtigung erteilt werden. Der Begriff „aufeinanderfolgend“ bedeutet, dass die betreffende Person Malta innerhalb des fünfjährigen Zeitraums nicht länger als sechs aufeinanderfolgende Monate pro Jahr und insgesamt nicht länger als 10 Monate verlassen hat. Staatsangehörige von Drittländern, denen eine langfristige Aufenthaltsberechtigung von einem anderen Mitgliedsstaat außer Malta gewährt wurde, dürfen sich darüber hinaus länger als drei Monate in Malta aufhalten, um einer geschäftlichen Tätigkeit im Rahmen einer angestellten oder selbstständigen Funktion nachzugehen. Voraussetzung hierfür ist, dass die betreffende Person eine Arbeitserlaubnis besitzt, sich im Studium oder in der Ausbildung befindet oder ähnlichen Aktivitäten nachgeht.

VORÜBERGEHENDER WOHNSITZ

Ausländische Einkünfte von Personen, die sich vorübergehend in Malta aufhalten und nicht die Absicht haben, sich dauerhaft niederzulassen oder innerhalb eines Kalenderjahres bereits länger als sechs Monate in Malta wohnhaft waren, werden nicht besteuert, unabhängig davon, ob die ausländischen Einkünfte nach Malta überwiesen wurden oder nicht. Diese Einkünfte werden in Malta nur dann besteuert, wenn die Einkünfte und Kapitalerträge aus Malta stammen.

Ausbildung

Studierenden wird für die gesamte Dauer der Ausbildung an einer Privatschule, einer Hochschule oder der Universität von Malta eine befristete Aufenthaltsberechtigung erteilt. Falls Studierende noch minderjährig sind, kann der gesetzliche Vormund eine Aufenthaltsberechtigung in Malta beantragen, um sie zu begleiten. Der gesetzliche Vormund muss nachweisen, dass er über ein sicheres und geregeltes Einkommen verfügt und ihm ein geeigneter Wohnsitz zur Verfügung steht.

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